Aus Südkurier vom 19.10.2009

 

Erdogan abgemeldet

 

Dank einer taktisch disziplinierten Leistung nahm der SV Herten verdient einen Punkt aus dem Spitzenspiel beim Tabellenführer mit nach Hause. Die technisch starke Mannschaft von Trainer Thorsten Szesniak konnte mit einem selbstbewussten Auftritt im Buchenbrandstadion vor 500 Zuschauern überzeugen.

Welch großen Schritt beide Mannschaften in dieser Saison nach vor taten zeigt der Umstand, dass sie sich vor zwei Jahren noch in der Kreisliga A ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Meistertitel lieferten – damals mit dem besseren Ende für den SV Herten.

Michael Renk und Reimo Laisa engten die Kreise der bisher überragenden Schönauer Spieler, Tim Behringer und Vedat Erdogan, entscheidend ein. Die zwei chönauer Leistungsträger konnten aus diesem Grund dieses Mal dem Spiel des Spitzenreiters nicht wie gewohnt ihren Stempel aufdrücken. Nicht zuletzt deshalb blieben der FC Schönau zum ersten Mal in dieser Saison ohne Torerfolg.

Szesniak ärgerte sich ein bisschen, dass Patrick Sergiacomo in der Schlussminute eine Hereingabe nicht verwerten konnte. Dennoch sprach er von einer gerechten Punkteteilung.

Aus Badischer Zeitung vom 19.10.2009

 

 

Äußerst zähes Spitzenspiel

 

Fast 500 Zuschauer haben gestern ein spannendes Spitzenspiel in der Fußball-Bezirksliga Hochrhein erlebt. Der Spitzenreiter FC Schönau und der Tabellenzweite SV Herten trennten sich nach einer äußert zähen und intensiv geführten Begegnung mit einem gerechten torlosen Unentschieden.

Erstmals blieben die Schönauer im elften Saisonspiel ohne Torerfolg, während es Herten wiederum nicht gelang, im Buchenbrandstadion einen Treffer erzielen zu können. Die Möglichkeiten boten sich den Gästen, die spielerisch besser waren, aber im Abschluss nicht selten sich als harmlos erwiesen. Das sah auch Spielertrainer Thorsten Szesniak so: "Da fehlte es uns zwingend in den Strafraum zu gelangen." Dabei boten sich den Hertenern in ihrer starken Anfangsphase gute Möglichkeiten: Marco Beltrani schoss nur wenige Zentimeter am Tor vorbei (18.).

Im Spielaufbau haperte es bei den Platzherren, die nicht so die Offensive suchten wie in den Partien zuvor. "Wir wussten natürlich um die Gefährlichkeit Hertens", sagte der Schönauer Coach Bernhard Zimmermann. Trotzdem bot sich Kevin Weiß die Chance zur Führung, sein Schuss flog knapp vorbei. Herten suchte weiter sein Heil in der Offensive, fand aber gegen die gut organisierte Abwehr der Schönauer selten ein Durchkommen. Erst in der 90. Minute nochmals die Riesenmöglichkeit für Herten, als Patrick Sergiacomo eine Hereingabe verpasste und der Ball am leeren Schönauer Tor vorbei ins Aus flog. "Das Ergebnis geht okay, auch wenn diese Chance mir noch im Kopf herumspukt", sagte Szesniak. Ein besonderes Lob verdiente sich der souveräne Schiedsrichter Markus Metzger aus Brennet, der die Partie ausgezeichnet leitete.

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